Wie sollte man ein Profilbild für das Online-Dating auswählen?

Beim Online-Dating geht es, wie bei allen sozialen Interaktionen, nicht zuletzt darum, sich selbst zu präsentieren. Das heißt, dass man anderen Menschen zeigt, wer man selbst ist. Davon erhofft man sich beim Online-Dating, ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse auf sich zu ziehen, damit sie Kontakt zu einem aufnehmen möchten. Man präsentiert sich beim Online-Dating in erster Linie über sein Profil. Das schließt den Text, den man dort zur Information schreibt, genauso ein wie das Profilbild, welches man zur Illustration beifügt. Dieses Profilbild muss hauptsächlich zwei Funktionen erfüllen – wenn man es schlau wählt, kann es auch noch eine dritte Information erfüllen.

Die erste Funktion, die das Profilbild erfüllen muss, ist diejenige, die eigentlich jedes Bild von einer Person erfüllen muss. Das Profilbild muss denen, die es sehen, einen Eindruck vom eigenen Aussehen geben. Dafür muss es vor allen Dingen technischen Anforderungen genügen. Das heißt zum Beispiel, dass es nicht unterbelichtet sein darf. Schließlich möchte man ja etwas auf dem Bild sehen können. Außerdem darf das Bild nicht verpixelt oder allgemein in schlechter Qualität aufgenommen sein. Auch in diesem Falle wäre es schwierig, die Person auf dem Bild wirklich zu erkennen. Ebenso erklärt es sich von selbst, dass ein Bild, welches gegen das Licht aufgenommen worden ist, sich eher schlecht als Profilbild eignet. Es zeigt nur die Silhouette – damit kann man sich vielleicht einen Eindruck von der Figur einer Person verschaffen, aber ihr Gesicht sieht man so in keinem Fall. Das Gesicht aber ist das Wichtigste, das man auf jeden Fall auf dem Bild erkennen sollte.

Der Grund, weshalb das Gesicht das Wichtigste an dem Bild ist, hat viel mit der zweiten Funktion zu tun, die das Profilbild erfüllen muss. Das Bild dient nämlich auch dazu, dass man vor den anderen Menschen sympathisch erscheint, damit diese Kontakt zu einem aufnehmen möchten. Dazu sollte man am besten auf dem Bild nett lächeln oder lachen. Auch die Körpersprache ist hier von Bedeutung, wenn man sie auf dem Bild erkennt. Zum Beispiel verschränkte Arme wirken eher abweisend und weniger freundlich.

Wenn man sein Profilbild klug wählt, kann es noch eine dritte Funktion erfüllen. Diese besteht darin, dass das Profilbild eine Aussage über die eigene Person beinhaltet. Man stellt also einen Aspekt des eigenen Charakters in den Vordergrund. Das geht am einfachsten, indem man sich bei einem Hobby ablichten lässt. Mit verschiedenen Hobbys verbinden wir unterschiedliche Dinge und Charaktereigenschaften – so würden wir von jemandem, der gerne und viel liest, schnell annehmen, dass es sich bei ihm um eine eher ruhige und geduldige Person handelt, während ein passionierter Extremsportler in der Regel eher als abenteuerlustig gilt. Allerdings muss man hier aufpassen, denn nicht jedes Hobby eignet sich gleich gut, um es in sein Profilbild zu integrieren. Man muss immer noch darauf achten, dass die ersten beiden Funktionen erfüllt sind. Zum Beispiel Schwimmen eignet sich eher schlecht – wenn man im Wasser ist und gerade seine Bahnen krault, kann man nicht eben mal in die Kamera schauen und nett lächeln.